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Sonntag, März 30th, 2008 | Author: jean

Ich habe gestern, eine lustige Unterhaltung im Chat geführt. Das war so eine Unterhaltung, wo man alle 2 Minuten das Bedürfnis hatte, das Chat Fenster zu schliessen. “wdp” bin übrigens ich – Falls es jemand nicht weiss ;)


Es fing so an:

21:55:49 <xxx> how can i make ALSA to use the 5.1 channel device ?
21:55:54 <xxx> help anyone please
22:11:06 <xxx> god damn it why does it have to be so hard with linux >.<

Wobei das hier ja noch nichtmal schlimm ist.

22:36:05 <wdp> xxx, it’s not hard with linux.
22:36:14 <wdp> xxx, it’s just different compared to windows.

22:36:46 <xxx> sure… in windows i install a driver and everything works, in linux i install the driver and only a part of it works lol

Hey.. das hier geht auch noch. Ehrlich. Das lustige….kommt jetzt.

22:37:27 <wdp> strange. if i try to get networking working in windows, it’s not working the next two weeks.
22:37:33 <wdp> in linux it’s working after 2 minutes.

22:39:22 <xxx> the point is that linux should make it easy for people who want to use 5.1 surround sound and watch movies and use webcams and use skype and so on
22:39:37 <wdp> should it?’
22:39:40 <xxx> the people who are interested in making a home network are like 2%of them all
22:39:44 <wdp> maybe you’re using the wrong os.

Wahrscheinlich hätte er mir 2 Minuten später erzählt, das die meisten Menschen die Linux nutzen Gamer sind.

Das ganze Log, mag ich hier nicht veröffentlichen, allerdings noch ein paar Aussagen von dem Kerlchen:

22:59:11 <xxx> btw if you think that it’s better for linux to be hard on multimedia users who will demand linux versions of all the software they use and thus spreading and making linux better then i realy am using the wrong os
22:59:29 <wdp> never said something like that.
23:00:12 <wdp> xxx, http://linux.oneandoneis2.org/LNW.htm <- read this one, till someone else answers here on your question
23:01:32 <xxx> wdp … can you tell me on which OS when you have instaleld drivers your hardware doesn’t work ?
23:02:13 <xxx> i don’t expect linux to be windows but i sayd that it “should” be easyer for multimedia users

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Samstag, März 29th, 2008 | Author: jean

Liebe Fans und Leser, liebe nicht-Fans und trotzdem-Leser,

ich habe in 2 vorherigen Einträgen hier im Blog über “Sauerbraten” berichtet und habe angefangen, die Linux-Spiele Welt zu erkundigen. Dabei wurden mir von einigen Personen, einige Spiele die ich mal ausprobieren könnte, genannt. Dies möchte ich hier auch gleich mal vorstellen.

Nexuiz (First Person Shooter)

Habe ich ebenfalls kurz angespielt. Grafisch ist das Spiel echt genial. Der Sound ist auch in Ordnung. Mir gefallen die Waffen nicht sonderlich aber ansonsten ganz brauchbares Game. Ist es ebenfalls wert, gespielt zu werden.

Warsow (Fast paced first person shooter)

Im Freenode hat mir jemand, der Sauerbraten spielt, Warsow empfohlen. Als ich mir die Grafik angesehen habe, war ich erstmal nicht so begeistert, trotzdem habe ich es mal angetestet und muss sagen: Ganz nett. Weitere Infos zu Warsow gibts hier:

Sauerbraten (3D Ego Shooter)

Über Sauerbraten habe ich ja bereits berichtet. Meiner Meinung nach ist das Spiel super. Natürlich muss man Ego Shooter in der Art mögen um so ein Spiel gut zu finden; einigen Menschen wird’s zu schnell gehen, anderen auf Dauer langweilig. Die beiden Artikel und weitere Infos findet Ihr hier:

Globulation 2 (Real-Time Strategy)

Die Grafik bei diesem Spiel (bei der Beta) haut einen nicht wirklich vom Hocker. Man sollte anfangen in dem man die Tutorials durchspielt andernfalls kann das Spiel etwas verwirrend sein. Ich finde den Ansatz des Games sehr interessant, denn man kann nicht direkt sagen, welche Einheit was machen soll. Beispiel: Bei ähnlichen Spielen konnte man die Einheiten steuern, bei diesem hier nicht. Man kann den Einheiten sagen was sie tun sollen, sie also nur indirekt steuern. Als ich die Grafik gesehen habe, mir also Screenshots angeschaut habe, war ich wie gesagt auch nicht gerade begeistert, muss aber trotzdem sagen das das Spiel ganz schön Spass macht.

Im Grunde ist man bei diesem Spiel damit beschäftigt, Gebäude aufzubauen und Einheiten zu produzieren sowie die Gebäude weiter zu entwickeln. Der Integrierte Map Editor ist auch ganz Klasse, wenn es auch Probleme bei Karten der größe 512×512 gibt (Spiel fängt auf aktueller Hardware an zu Haken, das liegt aber wohl an den Pathfinding Algorithmen; Je mehr Gegner, je größer Karte, desto langsamer.

Bei diesem Spiel muss man je nach Gegner Ki schon Zeit einplanen. Beispielsweise dauerten meine ersten 3 Spiele jeweils 30 Minuten und ich hab verloren. Derzeit halte ich so eine Stunde durch, verliere aber trotzdem ;-)

Weitere Informationen:

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Montag, März 24th, 2008 | Author: jean

Out-of-the-Box funktioniert der Cardreader bei Lunar Linux nicht, es sind ein paar Einstellungen im Kernel notwendig. Wie man einen Kernel kompiliert möchte ich hier allerdings nicht beschreiben – Lest euch dazu am besten die Distributionseigene Dokumentation durch oder benutzt Google.

Ich benutze den 2.6.24.3 Kernel.

Wenn Ihr im Kernel Menü seid, sollte die Konfiguration wie folgt aussehen:

  • Device-Driver »
    • [*] MMC/SD Card Support
      • [ ] MMC debugging (NEW)
      • [ ] Allow unsafe resume (DANGEROUS) (NEW)
      • <*> MMC block device driver (NEW)
      • [*] Use bounce buffer for simple hosts (NEW)
      • < > SDIO UART/GPS class support (NEW)
      • <*> Secure Digital Host Controller Interface support (EXPERIMENTAL)
      • <*> Ricoh MMC Controller Disabler (EXPERIMENTAL)

Das sind die wichtigen Einstellungen um den Cardreader unter Linux nutzen zu können. Nachdem der neue Kernel installiert wurde und man den Neustart hinter sich hat, kann man eine “Karte” in den Cardreader stecken und in “dmesg” beobachten ob er die Karte erkannt hat:

mmc0: new SD card at address 80bd
mmcblk0: mmc0:80bd SR01G 967680KiB (ro)

mmcblk0: p1

wichtig ist dabei das fettgeschriebene. Das heisst: mmcblk0 (Das Device) p1 (Die Partition). Die Partition muss logischerweise angehängt werden. Mit dem folgenden Befehl könnt Ihr es dann mounten:

mount /dev/mmcblk0p1 mmctestverzeichnis

statt mmctestverzeichnis solltet Ihr euch vielleicht ein Verzeichnis unter /mnt anlegen. Beispielsweise:

mkdir /mnt/mmcsd

Ihr könnt das ganze auch in die /etc/fstab eintragen und braucht dann nur noch mount /mnt/mmcsd eingeben. Übrigens, zeigt df -hT das Device auch an, wenn es gemountet ist:

/dev/mmcblk0p1
vfat 945M 21M 924M 3% /home/wdp/mmc

War doch gar nicht so schwer, oder? ;-)

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Montag, März 24th, 2008 | Author: jean

Diesen Artikel, haben wahrscheinlich schon einige gelesen. Ich moechte ihn hier trotzdem erwaehnt und verlinkt haben, da mir der Artikel recht gut gefallen hat. Tut euch den Artikel an, auch wenn er etwas laenger ist. Zumindest fuer AHA-Effekte sollte der Artikel sorgen und durchaus eine lesenswerte kurz-Lektuere darstellen. Gefallen hat er mir in erster Linie weil er zutrifft. Sei es die Aussage “[..] It’s not unheard of for new users to reboot their computers because they couldn’t figure out how else to get out of vi. [..]” oder der Vergleich mit dem Lego Bausatz. Man kann nur hoffen, das der Artikel nicht nur fuer Linux’ianer (oder OSS-Nutzer) verstaendlich ist.

Linux is not Windows

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Sonntag, März 23rd, 2008 | Author: jean

Tja. Da mein Desktop PC vor kurzem den Geist aufgegeben hat, habe ich mir ein Notebook gekauft. Dies aus mehreren Gruenden. Einer der wichtigsten ist, dass ich damit Mobil bin/Mobil sein kann. Ständig mit CDs, DVDs oder frueher Disketten zu einem Kunden zu laufen ist auf Dauer irgendwie dusselig, nicht wahr? Vorallem bei einer Praesentation, wo man sich schon sicher ist, dass es auf dem Kunden Rechner anders aussieht…

Anmerkung

Bestimmt werde ich hier geschuetzte Namen, Markennamen und Sonstige geschuetzte Woerter nutzen. Dies geschieht rein informativ. Ich moechte damit keine Rechte verletzen, sollte dies doch der Fall sein -> E-Mail an mich schreiben. Ich aendere entsprechende Dinge dann, entsprechend.Uebrigens: Ist das hier auch keine Werbung für das Notebook, Hersteller oder sonstige Dinge. Es ist lediglich ein Erfahrungsbericht.

Suche mit Ergebnis

So begann dann die kurze und trotzdem erfolgreiche Suche. Ich gehoere ja zu den Menschen, die nicht vorher schauen ob xyz mit Linux laeuft. Ich kaufe etwas und hocke solange dran rum, bis es mit Linux laeuft. Meine Wahl viel aufgrund der Akkuleistung und der Leistungsmerkmale auf ein Acer Aspire 5520G, wie ich ein paar Tage spaeter dann festgestellt habe, gibt es ein paar Howtos fuer dieses Notebook und diversen Linux Distributionen.

Die Hardwaremerkmale des von mir erworbenen Notebooks sind:

  • AMD Turion(tm) 64 X2 Mobile Technology TL-60 (2x 2GHz)
  • 2 GB Ram
  • 250 GB Sata Festplatte (Western Digital: WDC WD2500BEVS-22UST0)
  • DVD Ram Laufwerk (HL-DT-ST DVDRAM GSA-T20N (ATAPI 24X DVD-ROM DVD-R-RAM CD-R/RW drive, 2048kB Cache))
  • nVidia GeForce 8600M GS
  • 15.4″ WXGA Crystalbrite
  • Ricoh Co Ltd R5C832 IEEE 1394 Controller
  • Ricoh Co Ltd R5C822 SD/SDIO/MMC/MS/MSPro Host Adapter
  • Ricoh Co Ltd R5C592 Memory Stick Bus Host Adapter
  • Ricoh Co Ltd xD-Picture Card Controller
  • WLAN: Atheros Communications, Inc. AR5006EG 802.11 b/g Wireless PCI Express Adapter
  • LAN: nVidia Corporation Unknown device 054c
  • nVidia Corporation MCP67 High Definition Audio

Ausserdem hat das Notebook noch eine integrierte Webcam die ein sehr klares Bild liefert (ist zumindest meine Meinung), ein integriertes Mikrofon und Lautsprecher. Fuer Multimedia Zwecke, also super. Ganz zu schweigen von den Anschlüssen und co. Vorinstalliert war natuerlich ein Betriebssystem welches ich ganz und gar nicht mag. Da ich dieses aber aufgrund des Browsers drauf lassen wollte, kommt fuer mich nur eine Parallelinstallation in Frage.

Installation

Zuerst habe ich die zweite Partition welche ich im eigentlichen Betriebssystem nicht brauchte geloescht um dort Platz fuer Linux zu machen. Dann habe ich mittels des Betriebssystem eigenen Tools die Hauptpartition auf 67 GB verkleinert um etwas mehr Platz fuer Linux zu haben. Der Rest hat sich denkbar einfach gestaltet – CD einwerfen, die Boot Reihenfolge im Bios aendern (so dass zuerst von CD gebootet wird), die Lunar Linux CD ins Laufwerk und von dieser gebootet. Nach normaler Installation mit dem Default Kernel lief das System auch schon. Nachdem ich dann ein Basis System installiert habe, heisst X11 und Co, habe ich mit dem spassigen Part angefangen.

Kernel

Externe Module

  • Mit dem 2.6.25er Kernel, wird das WMI Modul standardmässig im Kernel sein, bis dahin muss man “acer-acpi” installieren. Entsprechenden Link dahin findet Ihr unten unter “Weiteres”. Mit Acer-acpi kann man brightness des Bildschirms einstellen, WLAN und Bluetooth an und ausschalten. Ausserdem gehen damit angeblich manche Hotkeys (bluetooth ging bei mir auch ohne, WLAN hab ich nicht getestet).
  • Fuer die Grafikkarte wollt ihr entweder NVIDIA oder NVIDIA-beta installieren – Ich nutze die beta Treiber.
  • Ndiswrapper – Es gibt sicherlich andere Ansaetze, ich habe das WLAN mit ndiswrapper und einem XP Treiber in Betrieb genommen, das war denkbar einfach. Man muss sich lediglich einen Treiber fuer XP fuer die WLAN Karte suchen.

Kernel Module

Im Kernel selbst, wollt Ihr die folgenden Module haben:

  • amd74xx (das IDE Chipset um das DVD Ram zu nutzen)
  • forcedeth (der Netzwerkkarten Treiber fuer das LAN)
  • snd-hda-intel (Mit Realtek Chipsatz Unterstuetzung – Fuer die Soundkarte)
  • ohci_hcd und ehci_hcd (USB)
  • ahci (Sollte FEST im Kernel sein und nicht als Modul – Treiber fuer Sata)
  • firewire_ohci (firewire, wie unschwer erkennbar ist)
  • k8temp (fuer die CPU Sensoren, beispielsweise lm_sensors)

Ich werde an anderer Stelle, nochmal genauer auf den Kernel eingehen. In obiger Liste fehlen auch noch Dinge wie Cardreader, Webcam, etc. Obige Module sind das wichtigste, um das meiste des Notebooks zum laufen zu kriegen.

Stromsparen

Tja. Hierfuer werde ich, wenn ich Zeit finde oder Lust habe, vielleicht auch gleich, einen eigenen Artikel schreiben, weil ich mich die letzten Tage damit auch eingehender beschaeftigt habe. Sagen wir es aber mal so: Mit entsprechenden Massnahmen und unter bestimmten Vorraussetzungen, haelt das Notebook ca. 3 Stunden per Akku.. Sobald man mit Mplayer aber einen Film schaut, verkuerzt sich die Zeit schnell auf eine gute Stunde. Im Vergleich zum anderem Betriebssystem, welches installiert ist, ist das so wie ich es getestet habe um die Hälfte bis 3fach solang, obwohl ich auch da, alles was man an strom sparen kann, auch eingestellt und auf Maximum hatte.

Fazit

Das Notebook laeuft super mit Linux. Ich haette Schwierigkeiten erwartet. Vorallem aber laeuft es sehr schnell, das mag aber auch an der relativ guten Hardware liegen. Sollte jemand Probleme haben das Notebook mit Linux zum Laufen zu bewegen – Kann er hier gerne einen Kommentar lassen. Sofern es keine Distributionsspezifischen Fragen sind, helfe ich gerne.

Weiteres

  • Acer-Acpi
    Hier findet Ihr oben angesprochenes Modul um Helligkeit und Co einzustellen.
  • Acer Aspire 5520G und Ubuntu
    Der Artikel war recht hilfreich, daher habe ich ihn hier mal verlinkt.
    Anmerkung: Kartenleser und Ruhezustand funktionieren bei mir bis auf einen kleinen Bug. Wenn ich das Notebook in den Ruhezustand schicke und es wieder hole, gibt es manchmal Probleme mit dem Netzwerk (LAN) das kann am forcedeth Modul liegen. Nach nem’ Neustart gehts – Ruhezustand mache ich daher nur, wenn ich gerade kein Netz brauche. Probleme mit dem Mikrofon hatte ich keine und die Soundkarte lief auf Anhieb.
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Sonntag, März 23rd, 2008 | Author: jean

Ich habe ja nun schon einige Jahre Linux. Meine Anfangszeit mit SuSE habe ich weit hinter mir gelassen und setze wie die meisten wohl wissen mittlerweile Lunar Linux, eine Source basierte Distribution ein. Da ich als Linuxbefürworter auch oft sage: “Hey, probier doch mal Linux, dass kann das meiste was dein xyz kann, auch.” kam mir heute die spontante Idee (Auch aus zuviel Freizeit): Ich brauche ein Spiel.
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