Archive for März 24th, 2008

Montag, März 24th, 2008 | Author: jean

Out-of-the-Box funktioniert der Cardreader bei Lunar Linux nicht, es sind ein paar Einstellungen im Kernel notwendig. Wie man einen Kernel kompiliert möchte ich hier allerdings nicht beschreiben – Lest euch dazu am besten die Distributionseigene Dokumentation durch oder benutzt Google.

Ich benutze den 2.6.24.3 Kernel.

Wenn Ihr im Kernel Menü seid, sollte die Konfiguration wie folgt aussehen:

  • Device-Driver »
    • [*] MMC/SD Card Support
      • [ ] MMC debugging (NEW)
      • [ ] Allow unsafe resume (DANGEROUS) (NEW)
      • <*> MMC block device driver (NEW)
      • [*] Use bounce buffer for simple hosts (NEW)
      • < > SDIO UART/GPS class support (NEW)
      • <*> Secure Digital Host Controller Interface support (EXPERIMENTAL)
      • <*> Ricoh MMC Controller Disabler (EXPERIMENTAL)

Das sind die wichtigen Einstellungen um den Cardreader unter Linux nutzen zu können. Nachdem der neue Kernel installiert wurde und man den Neustart hinter sich hat, kann man eine “Karte” in den Cardreader stecken und in “dmesg” beobachten ob er die Karte erkannt hat:

mmc0: new SD card at address 80bd
mmcblk0: mmc0:80bd SR01G 967680KiB (ro)

mmcblk0: p1

wichtig ist dabei das fettgeschriebene. Das heisst: mmcblk0 (Das Device) p1 (Die Partition). Die Partition muss logischerweise angehängt werden. Mit dem folgenden Befehl könnt Ihr es dann mounten:

mount /dev/mmcblk0p1 mmctestverzeichnis

statt mmctestverzeichnis solltet Ihr euch vielleicht ein Verzeichnis unter /mnt anlegen. Beispielsweise:

mkdir /mnt/mmcsd

Ihr könnt das ganze auch in die /etc/fstab eintragen und braucht dann nur noch mount /mnt/mmcsd eingeben. Übrigens, zeigt df -hT das Device auch an, wenn es gemountet ist:

/dev/mmcblk0p1
vfat 945M 21M 924M 3% /home/wdp/mmc

War doch gar nicht so schwer, oder? ;-)

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Montag, März 24th, 2008 | Author: jean

Diesen Artikel, haben wahrscheinlich schon einige gelesen. Ich moechte ihn hier trotzdem erwaehnt und verlinkt haben, da mir der Artikel recht gut gefallen hat. Tut euch den Artikel an, auch wenn er etwas laenger ist. Zumindest fuer AHA-Effekte sollte der Artikel sorgen und durchaus eine lesenswerte kurz-Lektuere darstellen. Gefallen hat er mir in erster Linie weil er zutrifft. Sei es die Aussage “[..] It’s not unheard of for new users to reboot their computers because they couldn’t figure out how else to get out of vi. [..]” oder der Vergleich mit dem Lego Bausatz. Man kann nur hoffen, das der Artikel nicht nur fuer Linux’ianer (oder OSS-Nutzer) verstaendlich ist.

Linux is not Windows

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