Achtung, der folgende Text enthält ein paar Sätze die sarkastisch, nicht zu verwechseln mit ironisch, gemeint sind.
Interessanterweise, beziehungsweise merkwürdigerweise, stellten wir fest, das ein von uns programmiertes Umfrage System nicht genutzt wurde.
Das merkwürdige daran: Es wurde komplett neu geschrieben, mit Typo3 und beinhält keine der von uns genutzten Techniken. Beispielsweise haben wir das ganze Barrierefrei und w3c Konform aufgesetzt, weil es für eine größere recht umfangreiche Firma war.
Vorgefunden haben wir eine nicht browser-konforme Variante, mit viel Javascript (welches wir tunlichst vermieden haben), mit ganz vielen Tabellen zu Layoutzwecken (welches wir eben vermieden haben), mit ganz vielen Abfragen die völlig untypisch für eine öffentliche Umfrage sind (ernsthaft - Ich würde ab der 3. Frage aufgeben und die Umfrage nicht wieder benutzen).
Warum also, war man so unzufrieden mit unserer Arbeit? War man nicht. Man war sogar sehr zufrieden. Auftragserteilung, Projektbearbeitung + Fertigstellung war am selben Tag, Rechnungsstellung einen Tag später. Wir boten natürlich unsere Hilfe bei der Einbindung an, die nicht genutzt wurde.
Die ernüchternde Antwort auf dieses seltsame Gefrickel? “Der hauseigene Webdeveloper hat das so gemacht, warum weiss keiner, er meinte wohl das Typo3 ein eigenes Modul für sowas hat”.
Schauen wir uns das ganze nochmal an:
Es wurde Leistung beauftragt und Support steht zu. Beides wurde nicht genutzt.
Sie wollten wahrscheinlich ein paar JavaScript oder allgemeine Abfragen ob entsprechende Felder ausgefüllt worden sind - Uns wurde keine solche Liste gesendet, es wurde nichtmal erläutert und es fand sich in den Anforderungen nichts darüber - Wahrscheinlich haben die sich gedacht, soetwas einzubinden kostet ganz viel Geld. - Ja. Die kostet’s eine E-Mail und uns maximal 30 Minuten. Dafür berechne ich natürlich Tausende von Euronen.
Von Typo3 war bei Auftragserteilung übrigens auch nicht ein Wort gewechselt worden. Aber selbst wenn, es hätte nicht einen Cent mehr gekostet.
In den Anforderungen war aber die Rede von “php4″.
Was ich denke?
Ich denke das der Code nach einem Webdeveloper aussieht, der vor kurzem einen 2 wöchigen Crashkurs in HTML gemacht hat, die Begriffe w3 Konsortium bzw. w3c konformität und Barrierefreiheit noch nie in seinem Leben gehört hat und denkt, dass es nur den Internet Explorer 7 gibt. Immerhin, kann er PHP4 und Typo3. Das ist schonmal ein Anfang.
Fazit?
Mir kann’s egal sein. Ich muss es nicht zahlen. Ich wundere mich bei sowas nur, warum es beauftragt wird und dann komplett anders gemacht wird. Ausserdem frage ich mich immer, wozu ich jetzt knapp 6 Jahre PHP und HTML gelernt habe und mich durch neuerliche Techniken fortbilde (ruby beispielsweise) - Wenn man doch nur PHP4 und Typo3 können muss. Das ist halt so die “seltsam”-Ecke. Ich bin übrigens nicht der einzige der’s nicht versteht. Die Firma, für die wir das gemacht haben und die selbst auch dran gearbeitet hat, verstehts auch nicht, soweit ich das mitbekommen habe. Nungut. Kunde ist zufrieden - Was will man mehr *rumhust*
Posted by: jean
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Seltsames