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Donnerstag, Mai 01st, 2008 | Author: jean

Heute hatte ich ein nettes Gespräch mit Manuel. Manuel ist seit einigen Jahren selbständig in der Marketing-Branche und schrieb in seinem Blog über KSK – Ich hätte nicht gedacht, das es tatsächlich so etwas gibt, aber in Deutschland wird man glücklicherweise nie enttäuscht was das unmögliche angeht. Wusstet Ihr, das eure Kunden, wenn Ihr Internetseiten erstellt – Dafür Abgaben zahlen müssen? Nein? Tja! Ich bis vor 5 Minuten auch nicht.

Anmerkung zum nachfolgenden Artikel: Meine Quellen, beziehe ich aus persönlichen Gesprächen und zwei Internetseiten. Sollte ich hier falsche Informationen bieten, berichtige ich diese gerne, sofern mich jemand informiert. Fakt ist: Die Gesetzeslage ist undurchsichtig – Ein Missverständnis, wie es hier durchaus der Fall sein kann, ist also vorprogrammiert. Ich empfehle daher, nach dem Lesen meines Artikels, die jeweiligen Internetseiten zu besuchen.

Bei der KSK dreht es sich darum, das Abgaben gezahlt werden müssen, sobald es um den künstlerischen Aspekt geht. Dieses Gesetz gibt es scheinbar seit 25 Jahren und müsste meiner Meinung nach dringend überholt werden. Es bezieht sich auf Texter, seit kurzem Webdesigner, Layouter und ähnliche Branchen. Welche Branchen das genau sind, seht Ihr hier: http://www.kskontra.de/branchen.htm

Die Abgabesätze, findet Ihr hier: Link, mal als Beispiel: Ihr erstellt eine Internetseite für 3000 Euro. Von diesen 3000 Euro waren 500 Euro die Gestaltung, der Rest die Programmierung, Planung, Bereitstellung von Webspace und ähnlichem. Trotzdem, werden die 4,9% auf die 3000 Euro gerechnet und nicht auf die 500 Euro, sofern ich das richtig verstanden habe. Das Problem hierbei ist, das die Gesetzlage hier wirklich unüberschaubar und nicht ausgereift ist, so kann vieles intepretiert werden. Gehen wir aber weiter: Statt 24,50 Euro (500 Euro) müsste der Kunde 147 Euro (3000 Euro) ‘mehr’ bezahlen. Mit der Begründung, das alles was zum Endergebnis benötigt wurde, mit zu der Gestaltung gehört. Ist es für das Endprodukt also nötig, ein Content Management System einzusetzen, wird der Aufwand dieses aufzusetzen ebenfalls mit einbezogen.

Ein weiterer interessanter Aspekt, sind die Aussagen der verschiedenen Internetseiten:

http://www.kuenstlersozialkasse.de/

“Der Staat fördert mit der Künstlersozialversicherung die Künstler und Publizisten, die erwerbsmäßig selbständig tätig sind.”

und:

http://www.kskontra.de/branchen.htm

“Das bedeutet: Die Abgabepflicht von Kunden und Verwertern kommt den beauftragten Unternehmen nur dann zugute, wenn diese in der Künstlersozialkasse versichert sind!”

Marketing? Traurig!

Ganz zu schweigen, von Existenzgründern, wo jeder Euro zählt – Die hier, durchaus schon verloren haben.

Weitere Infos:

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Samstag, April 26th, 2008 | Author: jean

Ich habe hier ja vor einiger Zeit geschrieben, das ich auf entsprechenden Treiber warte – Dieser kam vor ein paar Tagen und befindet sich mittlerweile im Repo. Ich habe mich prompt auch beim entsprechenden Devel gemeldet, der den Treiber scheinbar schrieb und auch gefragt wie es mit Radio und Analogem Empfang ist – da die Hvr 1400 auch einen Analogen Tuner hat. Die Antwort hierrauf war:

Analog (or radio) are not supported, the cx23885 needs some extra work
for analog on that specific part. It’s on my todo list, but not very
high up.

DVB-T should work perfectly for you though! :)

Und mit der letzten Aussage, hat er vollkommen recht. DVB-T funktioniert wunderbar. Bis Radio geht, muss man also noch etwas warten. Was ich ganz interessant finde ist, das ich auf der offiziellen Seite von Hauppauge nichts mehr über die HVR 1400 fand, stattdessen aber über die HVR 1500 und HVR 1250. Irgendwie Schade, wenn Hersteller nicht alle Produkte auf ihren Websites haben – Klar verbrauchen die auch Speicherplatz – Aber man sucht doch immer mal wieder Treiber, Infos und ähnliches – Und die paar MB wird sich ein grosser Hersteller wohl leisten können. Neue Produkte kann man ja immernoch ‘anpreisen’. Anyway. Zurück zum eigentlichen Thema:

Unter Windows habe ich mit der Karte eine sehr hohe CPU Last. Beim Sendersuchlauf schmiert der PC manchmal ab (Bleibt stehen) hin und wieder bleibt das Bild nach einiger Zeit schwarz (scheint Software Problem zu sein). Die Aufnahme von Filmen ist beinahe unmöglich. Ich habe einmal einen Film aufgenommen, der liess sich mit Windows Software nicht abspielen. In der mpg waren scheinbar irgendwelche Fehler durch die das Video dann sprang. Weder VLC, noch die eigene Software, noch Mediaplayer und Co konnten das richtig abspielen. Mein Versuch mit dem Linux Mplayer war da erfolgreicher – Keine Probleme, nichts, lief einwandfrei, die Audio/Video Synchronisation war etwas hin, daher nehm ich an, die Aufnahme mit der Win Software war etwas fehlerhaft. Das Bild ruckelt in Windows etwas und hakt manchmal, da macht das Filme schauen nicht viel Spass – Mir erklärt das allerdings warum sich einige Menschen so oft in Bewertungen darüber auslassen das der Empfang mit einer Karte so schlecht sei. Ich muss ehrlich sagen: Hey Leute. Es liegt nicht an der Karte. Unter Linux, ist der Empfang astrein ;-)

Beim Einrichten der Karte gab es ein paar kleinere Stolpersteinchen. So baue ich beispielsweise den Linux Kernel selbst / eigene konfiguration, kein default distro kernel, hierdurch gab es dann ein paar Probleme. Sobald man nämlich die LinuxTV Treiber direkt kompilieren und laden will, macht sich das System bemerkbar und sagt das diese Module schon im Kernel vorhanden sind. Das erste was ich also machen musste war alles was mit DVB zu tun hat aus dem Linux Kernel ausschalten.

Woraufhin die Installation reibungslos wie folgt gelingt:

hg clone http://linuxtv.org/hg/v4l-dvb
hg clone http://linuxtv.org/hg/dvb-apps
cd v4l-dvb && make all && make install
cd dvb-apps && make && make install

Wer möchte, kann dann im Verzeichnis v4l-dvb alle Module laden mittels make insmod – Es geht aber auch einfacher. Die DVB Karte aus dem Expresscard Slot ziehen und wieder reinschieben, woraufhin er den Treiber laden wird.

Bei meinem Kernel hatte ich das Problem, das ich vieles von i2c statisch und modular im Kernel hatte, hierdurch hat sich der Kernel bei make insmod beschwert, das er kein zweites i2c Device mit dem selben Namen im selben Verzeichnis anlegen kann. Also im Kernel nochmal alles was mit i2c zu tun hat modular gemacht und nur die Dinge, die ich brauche angewaehlt – Problem behoben.

Hier kommen wir zum dritten Stolperstein – Er läd die Firmware noch nicht. Ich habe wie in der Anleitung erklärt, diese in /lib/firmware/ gespeichert, aber es ging trotzdem nicht bis ich dann festgestellt habe, das man dafür das Paket “hotplug” installiert haben muss. Nach der Installation von Hotplug hat er die Firmware auf Abruf automatisch entsprechend genutzt/geladen.

Die Firmware, findet man hier: http://www.steventoth.net/linux/ im Verzeichnis hvr1400 mit der Endung .fw

Tja. Dannach geht es los mit dem Tool “w_scan” welches man hier findet: http://wirbel.htpc-forum.de/w_scan/index2.html dort ist auch ein verweis auf wirbelscan – Allerdings habe ich das nicht getestet. Ein

w_scan -x > de_bremen

Gibt uns eine Liste mit den gefundenen frequenzen und transpondern oder so – So ganz verstanden habe ichs noch nicht, aber wahrscheinlich weil ichs mir nicht so richtig durchgelesen habe, ich wollte einfach mal fernsehen unter Linux.

Dannach kann man mit scan, welches sich in den dvb-apps befindet

scan de_bremen > ~/.tzap/channels.conf

Die Channels.conf anlegen. Selbe Config würde ich anschliessend nach .mplayer/ kopieren.

Der nächste Schritt ist denkbar einfach, entweder man nimmt sich nen entsprechenden DVB Player, oder man machts wie ich mit mplayer. Das beste Ergebnis erzielte ich mit folgendem Befehl:

mplayer dvb://PROGRAMMNAME -cache 8096 -framedrop -vf spp,denoise3d -aspect 16:9

statt PROGRAMMNAME solltet ihr das jeweilige Programm eingeben, beispielsweise RTL2. Gross und Kleinschreibung ist hierbei wichtig. Programme mit Leerzeichen habe ich nicht probiert, wahrscheinlich muss man diese in ” ” oder ‘ ‘ setzen. Mit den Tasten h und k kann man dann die Programme wechseln.

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Montag, März 24th, 2008 | Author: jean

Diesen Artikel, haben wahrscheinlich schon einige gelesen. Ich moechte ihn hier trotzdem erwaehnt und verlinkt haben, da mir der Artikel recht gut gefallen hat. Tut euch den Artikel an, auch wenn er etwas laenger ist. Zumindest fuer AHA-Effekte sollte der Artikel sorgen und durchaus eine lesenswerte kurz-Lektuere darstellen. Gefallen hat er mir in erster Linie weil er zutrifft. Sei es die Aussage “[..] It’s not unheard of for new users to reboot their computers because they couldn’t figure out how else to get out of vi. [..]” oder der Vergleich mit dem Lego Bausatz. Man kann nur hoffen, das der Artikel nicht nur fuer Linux’ianer (oder OSS-Nutzer) verstaendlich ist.

Linux is not Windows

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Sonntag, Januar 20th, 2008 | Author: jean

Ich muss wirklich sagen, das ich entgegen der teilweiser vorhandenen negativen Kritik, positiv von dem Buch überascht bin. Nicht nur, weil der Autor mit Elfenritter seine Bücher Die Elfen, Elfenwinter und Elfenlicht weiterführt, sondern weil auch andere Aspekte die in den vorherigen drei Büchern nicht beleuchtet wurden, viel besser erklärt werden. So finde ich nicht wie bei anderen Autoren immer und immer wieder die selben Phrasen, Sprüche und Wendungen, vielmehr entdecke ich jedesmal etwas neues.

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Freitag, Januar 18th, 2008 | Author: jean

Ich habe vor einiger Zeit ein paar Bücher geschenkt bekommen und möchte euch diese vorstellen. Bei den Büchern handelt es sich um Sachbücher im Bereich der Selbständigkeit oder Organisation. Die Bücher sind teilweise aber auch als “nicht”-Selbständiger, ganz brauchbar. Jedenfalls das Buch mit den Mäusen ;-)

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Donnerstag, Januar 17th, 2008 | Author: jean

Ich habe versucht, mit dem folgenden Artikel eine hilfreiche Rezension bereitzustellen. Was wiederrum, wie ich feststellen musste, schwierig ist, da ich ja nicht alles vorweg veraten möchte. Deswegen wird man nicht viele Informationen, ausser den groben Dingen, finden ;-)

Bei diesen 3 Büchern geht es, wie unschwer zu erkennen ist, um Elfen. Der Autor “Bernhard Hennen” dürfte vielen Fans des Genres bekannt sein und hat in den Rezensionen die ich gelesen habe, immer sehr positive Bewertungen bekommen. Ich mag den Schreibstil sehr, was mir persönlich nicht so gefällt ist das manche Charaktere die einem ans Herz gewachsen sind endgültig im Laufe der Geschichte verschwinden. Andererseits bevorzuge ich Bücher in denen es keine 20 Happy Ends gibt.

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