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Samstag, April 26th, 2008 | Author: jean

Ich habe hier ja vor einiger Zeit geschrieben, das ich auf entsprechenden Treiber warte – Dieser kam vor ein paar Tagen und befindet sich mittlerweile im Repo. Ich habe mich prompt auch beim entsprechenden Devel gemeldet, der den Treiber scheinbar schrieb und auch gefragt wie es mit Radio und Analogem Empfang ist – da die Hvr 1400 auch einen Analogen Tuner hat. Die Antwort hierrauf war:

Analog (or radio) are not supported, the cx23885 needs some extra work
for analog on that specific part. It’s on my todo list, but not very
high up.

DVB-T should work perfectly for you though! :)

Und mit der letzten Aussage, hat er vollkommen recht. DVB-T funktioniert wunderbar. Bis Radio geht, muss man also noch etwas warten. Was ich ganz interessant finde ist, das ich auf der offiziellen Seite von Hauppauge nichts mehr über die HVR 1400 fand, stattdessen aber über die HVR 1500 und HVR 1250. Irgendwie Schade, wenn Hersteller nicht alle Produkte auf ihren Websites haben – Klar verbrauchen die auch Speicherplatz – Aber man sucht doch immer mal wieder Treiber, Infos und ähnliches – Und die paar MB wird sich ein grosser Hersteller wohl leisten können. Neue Produkte kann man ja immernoch ‘anpreisen’. Anyway. Zurück zum eigentlichen Thema:

Unter Windows habe ich mit der Karte eine sehr hohe CPU Last. Beim Sendersuchlauf schmiert der PC manchmal ab (Bleibt stehen) hin und wieder bleibt das Bild nach einiger Zeit schwarz (scheint Software Problem zu sein). Die Aufnahme von Filmen ist beinahe unmöglich. Ich habe einmal einen Film aufgenommen, der liess sich mit Windows Software nicht abspielen. In der mpg waren scheinbar irgendwelche Fehler durch die das Video dann sprang. Weder VLC, noch die eigene Software, noch Mediaplayer und Co konnten das richtig abspielen. Mein Versuch mit dem Linux Mplayer war da erfolgreicher – Keine Probleme, nichts, lief einwandfrei, die Audio/Video Synchronisation war etwas hin, daher nehm ich an, die Aufnahme mit der Win Software war etwas fehlerhaft. Das Bild ruckelt in Windows etwas und hakt manchmal, da macht das Filme schauen nicht viel Spass – Mir erklärt das allerdings warum sich einige Menschen so oft in Bewertungen darüber auslassen das der Empfang mit einer Karte so schlecht sei. Ich muss ehrlich sagen: Hey Leute. Es liegt nicht an der Karte. Unter Linux, ist der Empfang astrein ;-)

Beim Einrichten der Karte gab es ein paar kleinere Stolpersteinchen. So baue ich beispielsweise den Linux Kernel selbst / eigene konfiguration, kein default distro kernel, hierdurch gab es dann ein paar Probleme. Sobald man nämlich die LinuxTV Treiber direkt kompilieren und laden will, macht sich das System bemerkbar und sagt das diese Module schon im Kernel vorhanden sind. Das erste was ich also machen musste war alles was mit DVB zu tun hat aus dem Linux Kernel ausschalten.

Woraufhin die Installation reibungslos wie folgt gelingt:

hg clone http://linuxtv.org/hg/v4l-dvb
hg clone http://linuxtv.org/hg/dvb-apps
cd v4l-dvb && make all && make install
cd dvb-apps && make && make install

Wer möchte, kann dann im Verzeichnis v4l-dvb alle Module laden mittels make insmod – Es geht aber auch einfacher. Die DVB Karte aus dem Expresscard Slot ziehen und wieder reinschieben, woraufhin er den Treiber laden wird.

Bei meinem Kernel hatte ich das Problem, das ich vieles von i2c statisch und modular im Kernel hatte, hierdurch hat sich der Kernel bei make insmod beschwert, das er kein zweites i2c Device mit dem selben Namen im selben Verzeichnis anlegen kann. Also im Kernel nochmal alles was mit i2c zu tun hat modular gemacht und nur die Dinge, die ich brauche angewaehlt – Problem behoben.

Hier kommen wir zum dritten Stolperstein – Er läd die Firmware noch nicht. Ich habe wie in der Anleitung erklärt, diese in /lib/firmware/ gespeichert, aber es ging trotzdem nicht bis ich dann festgestellt habe, das man dafür das Paket “hotplug” installiert haben muss. Nach der Installation von Hotplug hat er die Firmware auf Abruf automatisch entsprechend genutzt/geladen.

Die Firmware, findet man hier: http://www.steventoth.net/linux/ im Verzeichnis hvr1400 mit der Endung .fw

Tja. Dannach geht es los mit dem Tool “w_scan” welches man hier findet: http://wirbel.htpc-forum.de/w_scan/index2.html dort ist auch ein verweis auf wirbelscan – Allerdings habe ich das nicht getestet. Ein

w_scan -x > de_bremen

Gibt uns eine Liste mit den gefundenen frequenzen und transpondern oder so – So ganz verstanden habe ichs noch nicht, aber wahrscheinlich weil ichs mir nicht so richtig durchgelesen habe, ich wollte einfach mal fernsehen unter Linux.

Dannach kann man mit scan, welches sich in den dvb-apps befindet

scan de_bremen > ~/.tzap/channels.conf

Die Channels.conf anlegen. Selbe Config würde ich anschliessend nach .mplayer/ kopieren.

Der nächste Schritt ist denkbar einfach, entweder man nimmt sich nen entsprechenden DVB Player, oder man machts wie ich mit mplayer. Das beste Ergebnis erzielte ich mit folgendem Befehl:

mplayer dvb://PROGRAMMNAME -cache 8096 -framedrop -vf spp,denoise3d -aspect 16:9

statt PROGRAMMNAME solltet ihr das jeweilige Programm eingeben, beispielsweise RTL2. Gross und Kleinschreibung ist hierbei wichtig. Programme mit Leerzeichen habe ich nicht probiert, wahrscheinlich muss man diese in ” ” oder ‘ ‘ setzen. Mit den Tasten h und k kann man dann die Programme wechseln.

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Samstag, März 29th, 2008 | Author: jean

Liebe Fans und Leser, liebe nicht-Fans und trotzdem-Leser,

ich habe in 2 vorherigen Einträgen hier im Blog über “Sauerbraten” berichtet und habe angefangen, die Linux-Spiele Welt zu erkundigen. Dabei wurden mir von einigen Personen, einige Spiele die ich mal ausprobieren könnte, genannt. Dies möchte ich hier auch gleich mal vorstellen.

Nexuiz (First Person Shooter)

Habe ich ebenfalls kurz angespielt. Grafisch ist das Spiel echt genial. Der Sound ist auch in Ordnung. Mir gefallen die Waffen nicht sonderlich aber ansonsten ganz brauchbares Game. Ist es ebenfalls wert, gespielt zu werden.

Warsow (Fast paced first person shooter)

Im Freenode hat mir jemand, der Sauerbraten spielt, Warsow empfohlen. Als ich mir die Grafik angesehen habe, war ich erstmal nicht so begeistert, trotzdem habe ich es mal angetestet und muss sagen: Ganz nett. Weitere Infos zu Warsow gibts hier:

Sauerbraten (3D Ego Shooter)

Über Sauerbraten habe ich ja bereits berichtet. Meiner Meinung nach ist das Spiel super. Natürlich muss man Ego Shooter in der Art mögen um so ein Spiel gut zu finden; einigen Menschen wird’s zu schnell gehen, anderen auf Dauer langweilig. Die beiden Artikel und weitere Infos findet Ihr hier:

Globulation 2 (Real-Time Strategy)

Die Grafik bei diesem Spiel (bei der Beta) haut einen nicht wirklich vom Hocker. Man sollte anfangen in dem man die Tutorials durchspielt andernfalls kann das Spiel etwas verwirrend sein. Ich finde den Ansatz des Games sehr interessant, denn man kann nicht direkt sagen, welche Einheit was machen soll. Beispiel: Bei ähnlichen Spielen konnte man die Einheiten steuern, bei diesem hier nicht. Man kann den Einheiten sagen was sie tun sollen, sie also nur indirekt steuern. Als ich die Grafik gesehen habe, mir also Screenshots angeschaut habe, war ich wie gesagt auch nicht gerade begeistert, muss aber trotzdem sagen das das Spiel ganz schön Spass macht.

Im Grunde ist man bei diesem Spiel damit beschäftigt, Gebäude aufzubauen und Einheiten zu produzieren sowie die Gebäude weiter zu entwickeln. Der Integrierte Map Editor ist auch ganz Klasse, wenn es auch Probleme bei Karten der größe 512×512 gibt (Spiel fängt auf aktueller Hardware an zu Haken, das liegt aber wohl an den Pathfinding Algorithmen; Je mehr Gegner, je größer Karte, desto langsamer.

Bei diesem Spiel muss man je nach Gegner Ki schon Zeit einplanen. Beispielsweise dauerten meine ersten 3 Spiele jeweils 30 Minuten und ich hab verloren. Derzeit halte ich so eine Stunde durch, verliere aber trotzdem ;-)

Weitere Informationen:

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Sonntag, März 23rd, 2008 | Author: jean

Ich habe ja nun schon einige Jahre Linux. Meine Anfangszeit mit SuSE habe ich weit hinter mir gelassen und setze wie die meisten wohl wissen mittlerweile Lunar Linux, eine Source basierte Distribution ein. Da ich als Linuxbefürworter auch oft sage: “Hey, probier doch mal Linux, dass kann das meiste was dein xyz kann, auch.” kam mir heute die spontante Idee (Auch aus zuviel Freizeit): Ich brauche ein Spiel.
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